Kategorie-Archiv: Arbeitsschiffe

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VWFS Atair

Vermessungs-, Wracksuch- und Forschungsschiffe des BSH

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) in Hamburg betreibt neben zwei reinen Vermessungsschiffen drei Spezialschiffe, die als Vermessungs-, Wracksuch- und Forschungsschiffe (VWFS) eingesetzt werden:

  • Atair“ (1987 gebaut),
  • Wega“ (1990 gebaut),
  • Deneb“ (1994 gebaut).

Eigner der Schiffe ist die Bundesrepublik Deutschland

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Dampfbarkasse “Altona”

Vorbildähnliche Modellkonstruktion einer Dampfbarkasse – Bausatz von Graupner

Technische Daten
Länge ü.a. ca. 1315 mm
Breite ca. 305 mm
Gesamthöhe ca. 500 mm
Gesamtverdrängung max. 12 kg
Maßstab 1:20

Sirius -1-

Klassischer Krabbenkutter – Das Orginal liegt in Dorum- Neufeld.

Technische Daten:

Maßstab 1:16

Länge: 900mm

Höhe: 720mm

Breite: 330m

Sonntag 06.05.07 118

WS 14

 

Bei diesem Modell handelt es sich im den Nachbau eines deutschen Schiffes der Wasserschutzpolizei.
Die Dienstboote der Wasserschutzpolizei des Landes Baden-Württemberg wurden auf der Bodan-Werft in Kreßbronn am Bodensee entworfen und gebaut.
Die WS 14 wurde im Frühjahr 1982 ausgemustert und befindet sich heute in Privatbesitz.

Das Schiff wurde im Maßstab 1:15 gebaut

Länge: 140 cm/ Breite: 27 cm/ Gewicht: 12 kg

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Norderney

Das Vermessungsschiff „Norderney” wurde 1975 von der Jade-Werft, Wilhelmshaven für das WSA Norden, später WSA Emden, gebaut.

Die „Norderney” führt Fahrwasserpeilungen im Bereich der Ostfriesischen Inseln von Borkum (Ems) bis Minseneroog (Jade) durch. Es ist mit einer leistungsstarken Peiljolle ausgerüstet, die für Gewässervermessungen im Wattbereich bei einem Tiefgang ab 60 cm eingesetzt wird.Von der Vermessungsjolle „Juist” werden neben diesen Fahrwasserpeilungen außerdem Bauwerke und höhergelegene Platen von der niederländischen Küste bis zur Jade vermessen.

Die „Norderney” ist seinerzeit speziell für den Einsatz im Wattbereich konzipiert worden. Durch die besondere Schiffsform kann sich das Schiff ohne Probleme im Wattbereich trocken fallen lassen.

1984 wurde ein Bugstrahlruder eingebaut. Ein größerer Umbau erfolgte 1993 mit dem Einbau eines Bootsdavits zur Aufnahme einer Vermessungsjolle . Seit diesem Zeitpunkt werden die Vermessungsarbeiten mit zwei Einheiten durchgeführt. Von 1993 bis 1999 war die „Norderney” im Bereich des WSA Wilhelmshaven eingesetzt und kam 2000 wieder in den Wattbereich zurück.

Im Jahr 2005 wurden die beiden MWM RHS 518 Hauptmaschinen durch MTU Dieselmaschinen ausgetauscht.

Die Tiefenmessung erfolgt jeweils mit einem Digital-Vermessungsecholot. Parallel dazu wird die Position (Lage und Höhe des Schiffes) über Satellitenortung dreidimensional bestimmt. Nach jeder Messfahrt werden die Positions – und Tiefeninformationen über eine spezielle Datenerfassungssoftware miteinander verknüpft. Die Darstellung und Auswertung der Daten erfolgt grundsätzlich OFFLINE im Büro des WSA Emden.

 

Das Modell wurde im Maßstab 1:25 gebaut

Baukastenmodell der Firma ROBBE

Länge: 1250 mm/ Breite: 290 mm/ Gewicht 12 kg

Seefest 7.7.07 019

Düsseldorf

Das Original
Das Feuerlöschboot Düsseldorf wurde für den Einsatz im Ruhrgebiet von der Rheinwerft GmbH & Co., Mainz-Mombach entwickelt und gebaut. Ausgerüstet für den Katastrophenfall, sei es ein in Brand geratenes Schiff, ausgelaufenes Öl oder eine explosionsgefährdete Hafenanlage, kann es mit seinen Löschmonitoren Wasser oder Schaum mit 10,5 bar bis zu 95 m weit und 45 m hoch schleudern. Die beiden 12-Zylinder-V-Motoren mit zusammen 930 kW (1260 PS) verleihen dem Boot eine Höchstgeschwindigkeit von ca. 37 km/h.

Länge ca.: 1170 mm
Höhe ca.: 400 mm
Gesamtverdrängung ca.: 9000 g
Breite ca.: 250 mm
Maßstab: 1:25
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Seabex One

Das Taucherbasisschiff   SEABEX ONE

wurde von der Werft Nobiskrug GmbH in Rendsburg für den Einsatz in der Nordsee für vielseitige Aufgaben konzipiert: Tieftaucheinsätze, Unterwasserschweißungen, Unterwasserbauarbeiten, Brandbekämpfung, Hilfs- und Evakuierungsaufgaben in Notfällen (Evakuierung bis zu 500 Personen), Vermessungsaufgaben, Hubschrauberlandungen, allgemeine Meeresforschung und Gewinnung von Meeresbodenschätzen. Damit das Schiff seine vielfältigen Aufgaben auf dem Gebiet der Tiefseetechnik erfüllen kann, wurde folgendes Schiffsantriebs-Konzept als optimale Lösung entwickelt: 2 Ruderpropeller-Anlagen im Heck als Vortriebs-, Positionierungs-und Ruderanlage mit einer Leistung von je 1620 kW, 2 Ruderpropelleranlagen im Bug mit einer Leistung von je 1100 kW. Die Ruderpropeller, von je einem Gleichstrommotor angetrieben, sind um 360 ° schwenkbar. SEABEX ONE ist mit einer aus 7 Kammern bestehenden Taucheranlage ausgerüstet. Davon dient eine für den Durchstieg zur Glocke. Die Glocke selbst kann 3 Taucher aufnehmen und ist für Wassertiefen bis zu 450 m geeignet. Sie wird seitlich verschlossen und durch den »Moonpool « abgesenkt. Auf dem Hauptdeck befindet sich eine Taucherrettungskammer. Zur überwachung des Tauchersystems dienen 10 Fernsehmonitore und 9 Kameras. Ein fest angeordnetes Heckportal ermöglicht das Arbeiten mit schweren Konstruktionen über dem Achterschiff. Zur Brandbekämpfung sind auf dem Heckportal 4 Feuerlöschkanonen installiert. Auf der Backbord-Seite ist ein elektrohydraulischer Offshore-Kran angeordnet. Eine Hubschrauberlandeplattform auf dem Vorschiff ermöglicht den schnellen und problemlosen Wechsel der Besatzung, sowie eine Notversorgung über Helikopter. Das Modell der SEABEX ONE ist nach Original-Unterlagen der Werft Nobiskrug entwickelt worden. Es bietet für den bereits fortgeschrittenen Modellbauer ein umfangreiches Programm an technisch interessanten Sonderfunktionen, die nach eigenem Ermessen noch erweitert werden können.

Technische Daten vom Modell:

Länge ü.a. ca. 1450 mm

Breite ca. 260 mm

Tiefgang ca. 73 mm

Gesamtgewicht mit RC-Anlage ca. 14 kg

Leergewicht (ohne Antriebsstromquelle und RC-Einbau) ca. 5 kg

Mögliche Zuladung ca. 9 kg

Maßstab 1:75

.grosse Modellbauausstellung 09 007

Niederntor Versorger

 

M/S OSA 476 NIEDERNTOR          (DINN)                                           1974-1986
                                               (IMO-No. 7349431)


Abmessung:     L.ü.a.: 56,14 m     L.p.p.: 51,01 m      B.ü.a.: 14,33 m    SH.: 7,57m     Tfg.: 4,60 m

Vermessung:     936 BRT     314 NRT     1.330 tdw

Antrieb:    Zwei 12-Zylinder einfachwirkende Viertakt-Dieselmotoren
Motorenwerke Mannheim (MWM) A. G., Mannheim / Typ: TBD 441 V 12
3.500 PSe (2.574 kW) / 900 UpM
zwei Reintjes-Wende- und Untersetzungsgetriebe / 225 UpM
zwei freilaufende Propeller / zwei Ruder / 13,0 kn
ein Jastram-Bugstrahlruder / 436 PSe

Ladekapazität:     Vier Zementtanks von 140 m³
Tanks für Bohrwasser, Trinkwassser und Brennstoff.

Besatzung:     10 Mann
Passagiere:   12 Personen

Erbaut für DM 5.906.000 bei
Gutehoffnungshütte Sterkrade Aktiengesellschaft Rheinwerft Walsum, Walsum als Bau-Nr.1110.

Am 31.07.1973 auf Kiel gelegt.

Vom Stapel gelaufen am 18.12.1973.

Am 31.12.1973 pro forma abgeliefert.

Im Februar 1974 an Partenreederei m/s “Niederntor”, Hamburg übergeben
(Korrespondent-Reeder: VTG Versorgungsschiffahrt G.m.b.H., Bremen).

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FS Meteor

 

Die Meteor ist ein multi-disziplinäres Forschungsschiff, das der deutschen Hochseeforschung auch in Zusammenarbeit mit anderen Ländern auf diesem Gebiet dient. Als Betreiber fungiert die Universität Hamburg.

Die Meteor ist das dritte deutsche Forschungsschiff dieses Namens. Sie wurde 1985/86 auf der Schlichting-Werft in Travemünde unter der Baunummer 2030 gebaut. Die Kiellegung fand am 13. März 1985, der Stapellauf am 3. September 1985 statt. Das Schiff wurde im Februar 1986 fertiggestellt und am 15. März 1986 in Dienst gestellt. Es ermöglicht Wissenschaftlern aus Hochschulen und anderen Forschungseinrichtungen der deutschen Länder und des Bundes grundlagenbezogene Forschung und wird ständig modernisiert.

Eigner des Schiffes ist die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), das auch für die Baukosten aufkam. Die Betriebskosten (einschließlich Ausrüstung, Reparatur, Stammpersonal) werden entsprechend der Nutzung zu 70 Prozent von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und zu 30 Prozent vom BMBF getragen. Die Koordination der wissenschaftlichen Fahrtplanung liegt bei der Senatskommission für Ozeanographie als Planungs- und Betreuungsstelle der Aktivitäten des DFG in der Meeresforschung.   Die wissenschaftlich-technische, logistische und finanzielle Vorbereitung, Abwicklung und Betreuung des Schiffsbetriebes erfolgt durch die Leitstelle Meteor/Merian am Institut für Meereskunde der Universität Hamburg. Die Bereederung erfolgt bis Ende 2012 durch die Reederei F. Laeisz (Bremerhaven).  Die Ausschreibung für die Bereederung des Schiffes ab 2013 hat das in Leer ansässige Unternehmen Briese Schiffahrt gewonnen.

Die Meteor bietet Unterkunft für 32 Besatzungsmitglieder sowie 28 Wissenschaftler und bis zu zwei Mitarbeiter des Deutschen Wetterdienstes, die verantwortlich für die Bordwetterwarte sind. Ein Wetterfunktechniker befindet sich dabei ständig an Bord, bei Bedarf darüber hinaus auch ein Meteorologe.

Zum weltweiten Einsatz kommt die Meteor auf den Gebieten der Meeresgeologie, Ozeanographie, maritimen Biologie, Meereschemie und Ökologie. Dafür stehen an Bord 20 Labore zur Verfügung. Weiterhin verfügt das Schiff für die Forschung über mehrere Winden sowie verschiedene Kräne, darunter ein Heckgalgen. Auch Unterwassergleiter werden von Bord der Meteor aus eingesetzt.[8] sowie Lander. Darüber hinaus ist das Schiff für wissenschaftliche Zwecke u. a. mit Echolotanlagen ausgerüstet. Das Schiff kann 45 bis 50 Tage ununterbrochen auf See bleiben und dabei 10.000 Seemeilen zurücklegen.

Das Modell entstand aus einem Fertigrumpf mit 195 cm Länge  – 1:50 – der Rest wurde nach Plänen gebaut.

Galgen und der große Kran sind funktionstüchtig und die komplette Beleuchtung funktioniert in verschiedenen Stufen und der Sound darf da natürlich auch nicht fehlen!

Antrieb: Bosch Lüftermotor 12 Volt

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Bremen

 

Polizeiboot “Bremen 9″

 

Bei dem im Dezember 1992 von der Wasserschutzpolizei der Freien Hansestadt Bremen in Dienst gestellten neuen Streckenboot BREMEN 9 handelt es sich um eine moderne Entwicklung, die sich hinsichtlich der Formgebung von den üblichen Entwürfen für deutsche Behördenfahrzeuge abhebt. Das nach neuesten Erkenntnissen konstruierte Boot basiert auf dem Konzept der so genannten Deep-Vee-Gleitboote, die für Offshore-Rennen eingesetzt werden.                  So erreichte das Boot bereits auf der Erprobungsfahrt über 30 kn und übertraf die gestellte Forderung von 27 kn deutlich. Die Rumpflinien weisen ein Geschwindigkeitspotential bis über 45 km auf. Wegen der auf den ersten Blick ungewöhnlichen Größe ist das neue Streckenboot BREMEN 9 nicht nur für den Einsatz auf der Seeschifffahrtsstraße als so genanntes Binnenboot vorgesehen, sondern eignet sich auch besonders für den harten Einsatz in rauhen Küstengewässern, z. B. der Wesermündung. Auf der Back des Bootes wurde zur Brandbekämpfung eine Feuerlöschkanone mit einer Leistung von 400 L/min installiert.

Das Modell ist von der Fa. Graupner nach Unterlagen der Herstellerwerft entwickelt worden.

Maßstab: 1:20,   Länge: 100cm,   Breite: 28,5cm,  Höhe: 47cm

Antrieb: 2xSPEED 600 BB TURBO

Das vorbildähnliche Modell des WSP-Streckenbootes BREMEN 9 ist im Maßstab 1:20 nach Unterlagen der Herstellerwerft Fr. Fassmer & Co in Berne konstruiert worden.                

Wie das Original besitzt es sehr ansprechende Fahreigenschaften und erreicht eine beeindruckende Fahrgeschwindigkeit.

Autofähre Berlin

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Autofähre Berlin
Maße LxBxH 145x52x76cm
Leergewicht ca. 9kg und eine Zuladung von knapp 15kg.
Vorbild war hier die von der Werft J. G. Hitzler in Lauenburg an der Elbe gebaute Fähre die 1973 in Dienst gestellt wurde.
Diese Fähre verbindet Lübeck-Travemünde mit der “Halbinsel” Priwall, die früher durch das ehemalige DDR-Gebiet von Lübeck abgetrennt war.

Wedico . Maßstab 1:18 Abmessungen, 145 x 52 cm, 76cm hoch